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HNO-Ärzt*innen

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    Candidate selection tool

    Unser interaktives Candidate Selection Tool verschafft Ihnen in Sekundenschnelle einen Überblick über alle wichtigen Indikationskriterien. Nach Beantwortung einiger Ja/Nein-Fragen schlägt Ihnen das Tool die geeignete MED-EL Hörlösung für Ihre Patient*innen vor.

    Keine Registrierung notwendig.

    Jetzt ausprobieren!

    1Diagnose

    Erstdiagnose & Überweisung an ein Implantatzentrum

    Sie haben in Ihrer HNO-Ordination bereits die ersten Voruntersuchungen und Hörtests gemacht. Die Hörschwelle liegt in einem Bereich, in dem der Patient/die Patientin nicht mehr ausreichend mit einem optimal eingestellten Hörgerät hört (Indikation für Cochlea-Implantat). Oder Ihre Erstdiagnose hat ergeben, dass Ihr Patient/Ihre Patientin zwar ein Hörgerät bräuchte, aber aufgrund medizinischer Kontraindikationen keines tragen kann (z.B. rezidivierende Gehörgangsentzündungen, Radikalhöhle, etc.). Der erste Schritt nach Ihrer Diagnose ist die Überweisung an eine HNO-Klinik mit angeschlossenem Implantatzentrum.

     

    Liste der Implantationskliniken in Österreich.

    2Implantatzentrum

    Detaillierte Abklärung an der HNO-Implantatklinik (mehrere Termine)

    Das Implantatzentrum führt verschiedene spezielle Hörtests durch, um festzustellen, ob der Patient/die Patientin für ein Hörimplantat in Frage kommt und für welchen Implantattyp. Ist ein Hörimplantat für Ihren Patienten/Ihre Patientin indiziert, erklärt das Implantatteam der Klinik die weitere Vorgehensweise, zeigt und erläutert die Funktionsweise des Implantats und führt (in Folgeterminen) weitere medizinische Untersuchungen durch (u.a. Bildgebung des Ohres). An vielen Kliniken gibt es zur Erstinformation Implantatsprechstunden für Patient*innen. Diese sind auf der jeweiligen Klinikwebsite angeführt.

    3Operation

    Operation und Krankenhausaufenthalt

    Liegen keine medizinischen Kontraindikationen vor, kann die Implantation erfolgen. Dieser risikoarme, minimalinvasive Routineeingriff dauert in etwa zwischen einer und zwei Stunden (abhängig vom Implantattyp, Knochenleitungsimplantat ca. 60 Minuten, CI ca. 90-120 Minuten). Hörimplantationen werden standardmäßig in Vollnarkose durchgeführt, in Ausnahmefällen ist eine Lokalanästhesie möglich. Patient*innen sind meist am nächsten Tag wieder mobil, in Österreich ist ein stationärer Krankenhausaufenthalt von 3-5 Tagen üblich.

    4Erstanpassung

    Erstanpassung des Audioprozessors – erstes Hören mit Implantat

    Nach Abheilung der Operationswunde wird der Audioprozessor individuell auf die Hörbedürfnisse des Patienten/der Patientin eingestellt. Diese Erstanpassung findet meist 2-4 Wochen nach der Implantation statt, abhängig von der Implantationsklinik. Nach der Erstanpassung erfolgen im ersten Jahr engmaschigere Feineinstellungen des Audioprozessors im Abstand von einigen Monaten. Danach sind Kontrolltermine 1x jährlich üblich.

    5Rehabilitation

    Hören lernen mit CI

    Patient*innen mit Cochlea-Implantat benötigen einige Zeit, um sich an die neuen Höreindrücke zu gewöhnen und mit CI wieder gut zu hören. Die Implantatklinik bietet Reha-Programme an bzw. stellt den Kontakt zu niedergelassenen Logopäd*innen her, die ambulante Hörtherapien anbieten. Alternativ besteht die Möglichkeit eines stationären Reha-Aufenthalts (für Kinder im Reha-Zentrum kokon, OÖ; für Erwachsene in Deutschland). Für das Üben zuhause stehen Betroffenen zahlreiche Materialien kostenlos zum Download zur Verfügung. Reha und Hörübungen sind für neue CI-Nutzer*innen ein wesentlicher Bestandteil ihres Hörerfolgs!

    6Alltag

    Beratung durch erfahrene Hörimplantatnutzer*innen

    Das Leben mit Hörimplantat unterscheidet sich kaum von dem Alltag, den Personen mit gutem Gehör führen. Wenn Ihre Patient*innen Fragen zum Alltag mit CI oder Bedenken wegen der Operation haben, empfehlen Sie ihnen die österreichischen Hörberater*innen. Diese sind allesamt erfahrene Nutzer*innen von CI, Mittelohr- bzw. Knochenleitungsimplantaten aller Altersstufen, die Kandidat*innen in allen nichtmedizinischen Fragen österreichweit individuell und kostenlos beraten. Einige Implantatkliniken arbeiten außerdem eng mit Selbsthilfegruppen zusammen, die den Patient*innen vor der Operation Rede und Antwort stehen.

    Hörberater*innen

     

    1Diagnose

    Erstdiagnose & Überweisung an ein Implantatzentrum

    Sie haben in Ihrer HNO-Ordination bereits die ersten Voruntersuchungen und Hörtests gemacht. Die Hörschwelle liegt in einem Bereich, in dem der Patient/die Patientin nicht mehr ausreichend mit einem optimal eingestellten Hörgerät hört (Indikation für Cochlea-Implantat). Oder Ihre Erstdiagnose hat ergeben, dass Ihr Patient/Ihre Patientin zwar ein Hörgerät bräuchte, aber aufgrund medizinischer Kontraindikationen keines tragen kann (z.B. rezidivierende Gehörgangsentzündungen, Radikalhöhle, etc.). Der erste Schritt nach Ihrer Diagnose ist die Überweisung an eine HNO-Klinik mit angeschlossenem Implantatzentrum.

     

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    2Implantatzentrum

    Detaillierte Abklärung an der HNO-Implantatklinik (mehrere Termine)

    Das Implantatzentrum führt verschiedene spezielle Hörtests durch, um festzustellen, ob der Patient/die Patientin für ein Hörimplantat in Frage kommt und für welchen Implantattyp. Ist ein Hörimplantat für Ihren Patienten/Ihre Patientin indiziert, erklärt das Implantatteam der Klinik die weitere Vorgehensweise, zeigt und erläutert die Funktionsweise des Implantats und führt (in Folgeterminen) weitere medizinische Untersuchungen durch (u.a. Bildgebung des Ohres). An vielen Kliniken gibt es zur Erstinformation Implantatsprechstunden für Patient*innen. Diese sind auf der jeweiligen Klinikwebsite angeführt.

    3Operation

    Operation und Krankenhausaufenthalt

    Liegen keine medizinischen Kontraindikationen vor, kann die Implantation erfolgen. Dieser risikoarme, minimalinvasive Routineeingriff dauert in etwa zwischen einer und zwei Stunden (abhängig vom Implantattyp, Knochenleitungsimplantat ca. 60 Minuten, CI ca. 90-120 Minuten). Hörimplantationen werden standardmäßig in Vollnarkose durchgeführt, in Ausnahmefällen ist eine Lokalanästhesie möglich. Patient*innen sind meist am nächsten Tag wieder mobil, in Österreich ist ein stationärer Krankenhausaufenthalt von 3-5 Tagen üblich.

    4Erstanpassung

    Erstanpassung des Audioprozessors – erstes Hören mit Implantat

    Nach Abheilung der Operationswunde wird der Audioprozessor individuell auf die Hörbedürfnisse des Patienten/der Patientin eingestellt. Diese Erstanpassung findet meist 2-4 Wochen nach der Implantation statt, abhängig von der Implantationsklinik. Nach der Erstanpassung erfolgen im ersten Jahr engmaschigere Feineinstellungen des Audioprozessors im Abstand von einigen Monaten. Danach sind Kontrolltermine 1x jährlich üblich.

    5Rehabilitation

    Hören lernen mit CI

    Patient*innen mit Cochlea-Implantat benötigen einige Zeit, um sich an die neuen Höreindrücke zu gewöhnen und mit CI wieder gut zu hören. Die Implantatklinik bietet Reha-Programme an bzw. stellt den Kontakt zu niedergelassenen Logopäd*innen her, die ambulante Hörtherapien anbieten. Alternativ besteht die Möglichkeit eines stationären Reha-Aufenthalts (für Kinder im Reha-Zentrum kokon, OÖ; für Erwachsene in Deutschland). Für das Üben zuhause stehen Betroffenen zahlreiche Materialien kostenlos zum Download zur Verfügung. Reha und Hörübungen sind für neue CI-Nutzer*innen ein wesentlicher Bestandteil ihres Hörerfolgs!

    6Alltag

    Beratung durch erfahrene Hörimplantatnutzer*innen

    Das Leben mit Hörimplantat unterscheidet sich kaum von dem Alltag, den Personen mit gutem Gehör führen. Wenn Ihre Patient*innen Fragen zum Alltag mit CI oder Bedenken wegen der Operation haben, empfehlen Sie ihnen die österreichischen Hörberater*innen. Diese sind allesamt erfahrene Nutzer*innen von CI, Mittelohr- bzw. Knochenleitungsimplantaten aller Altersstufen, die Kandidat*innen in allen nichtmedizinischen Fragen österreichweit individuell und kostenlos beraten. Einige Implantatkliniken arbeiten außerdem eng mit Selbsthilfegruppen zusammen, die den Patient*innen vor der Operation Rede und Antwort stehen.

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    Univ. Prof. Dr. Gerd Rasp

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