
Lärmschwerhörigkeit: eine vermeidbare Berufskrankheit
Lärmschwerhörigkeit ist die häufigste Berufskrankheit in Österreich und betrifft auch weltweit Millionen von Beschäftigten. Dabei könnte sie mit geeigneten Vorsichtsmaßnahmen oft verhindert werden.
Langanhaltende Lärmbelastung in Beruf und Freizeit kann das Gehör und damit einhergehend die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
Patientenfall: Maschinist mit hochgradiger Lärmschwerhörigkeit
Nach jahrzehntelanger Tätigkeit bei hohem Lärmpegel in der Stahlindustrie wurde ein 55-jähriger Maschinist mit schwerem progredientem Hörverlust und unzureichendem Sprachverständnis vorstellig. Rezidivierende Hörstürze trugen zusätzlich dazu bei, dass eine Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichte.
Sehen Sie sich die Audiogramme, Behandlungsoptionen und sprachtherapeutischen Maßnahmen an, die dem Patienten wieder zu besserem Hören und höherer Lebensqualität verhalfen. Beachtenswert ist in diesem Fall die Rolle von Musik im Rehabilitationsprozess.
Niedergelassene HNOs sensibilisieren für den Schutz des Gehörs
Niedergelassene HNOs spielen – ebenso wie HNOs im klinischen Setting, audiologische Fachkräfte und Akustiker*innen – bei der Aufklärung über Lärmschwerhörigkeit eine entscheidende Rolle. Sie können Patient*innen über den passenden Gehörschutz für Beruf und Freizeit beraten, um irreversible Hörschäden zu minimieren.
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