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KI in der Hör-Rehabilitation

KI in der Hör-Rehabilitation – Teil 1

Allgemein

Flexiblere Hör-Rehabilitation

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Hörversorgung bereits heute. Hörrehabilitation ist nicht mehr ausschließlich an feste Kliniktermine gebunden, sondern wird zunehmend kontinuierlich, flexibel und individuell. Wichtig dabei: KI ersetzt keine Reha-Fachkräfte, sondern unterstützt sie.

 

Strukturelle Herausforderungen in der Hör-Rehabilitation

Selbst in gut ausgebauten Gesundheitssystemen hängen der Zugang zur Hör-Rehabilitation und die Nachsorge nach einer Implantation stark von der Zeit spezialisierter Fachpersonen und von Terminen in Präsenz ab. Dadurch ist es schwierig, dem wachsenden Bedarf dauerhaft gerecht zu werden.

Digitale Rehabilitationslösungen helfen, diese Lücke zu schließen, indem sie unabhängig von Ort oder Terminen immer verfügbar sind.

Während der COVID‑19‑Pandemie war Tele-Rehabilitation für viele Patient*innen die einzige Möglichkeit, ihr Hörtraining fortzusetzen. Viele erlebten damals erstmals, wie sehr sie von regelmäßigem, strukturiertem Training auch außerhalb der Klinik profitieren.

 

Von digitalen Werkzeugen zu KI‑gestützter Rehabilitation

Frühere digitale Reha-Programme waren eher starr. Moderne KI‑gestützte Systeme sind individueller, flexibler, und passen Trainingsinhalte automatisch, basierend auf der Leistung der Nutzer*innen an.

Aus klinischer Sicht entspricht dies bewährten Rehabilitationsprinzipien: Therapie ist dann am wirksamsten, wenn sie sich an den Fähigkeiten der Patient*innen orientiert. KI ermöglicht diese Individualisierung in einem wesentlich größeren Maßstab.

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